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Geldsegen für die Wasserwacht

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Ralf Thyroff spendet 3500 Euro. Auch ohnen große Flüsse in der Nähe hat die Wasserwacht hoch oben im Frankewald viel zu tun.


Über einen Geldsegen in Höhe von 3500€ freut sich der Förderverein der Wasserwachtsortsgruppe Schwarzenbach a.Wald. Vorsitzender Jörg-Steffen Höger nahm vom Inhaber der Firma Textil-Machienen-Service Thyroff mit Sitz in Schwarzenbach am Wald und Hong-Kong die Spende entgegen. "Ich bin dem Thyroffs Peter sein Bub", stellte sich Ralf Thyroff den Mitgliedern der Wasserwacht lachend vor, "und habe mich vor drei Jahren selbstständig gemacht".
Zuvor war er 23 Jahre in der Liba beschäftigt und betreute die Kunden in Asien. "Aber mit der Zeit war mir die Fliegerei zu viel. In Asien hat es mit gefallen, und so ließ ih mich dort nieder." Zu seiner Heimat hat er nach wie vor Kontakt, und so zog es ihn bei einem Besuch ins Wasserwachtsheim. "Im Verein hatte ich immer viel Freude, ob beim Schwimmen, bei Einsätzen oder einem Sechser-Muck mit einem Bierchen."
Dem Wiedersehen schloss sich eine rege Kommunikation mit der Vorsitzenden der Wasserwachtsortsgruppe Karin Höger und deren Mann Jörg-Steffen Höger über Facebook an. Man kam auch auf die benötigte finanzielle Unterstützung zu sprechen, denn die Schwarzenbacher Ortsgruppe hat sich für den aktiven Rettungsdienst mit einer Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) entschieden, der mit einem gewaltigen Kostenaufwand verbunden ist, erklärte Karin Höger. Allein kann die Ortsgruppe diesen nicht schultern. Da kam das Signal von Ralf Thyroff, den Verein mit einer großzügigen Spende zu unterstützen gerade recht. Jörg-Steffen Höger erläuterte, dass eine "SEG Boot" am höchsten Punkt des Frankenwaldes durchaus ihre Berchtigung habe. Zwar müsse man nicht mit Wassermassen wie an der Saale oder der Donau glücklicherweise nicht rechnen, aber gerade die Unwetterereignisse in den vergangenen Wochen hätte gezeigt, dass es sinvoll sei, entsprechende Hilfseinrichtungen aufzubauen. Die SEG wird bei Notfällen am und im Wasser alamiert. Typische Einsatzmuster sind die Suche und Rettung Ertrinkender und die Bergung von Personen oder Sachwerten aus dem Wasser. "Rund 50 Prozent aller Wasserrettungsdienste in Deutschland werden von der BRK/DRK-Wasserwacht abegedeckt", wusste Höger. Die Schwarzenbacher SEG Boot ist speziell für die Wasserung mit Rettungsgeräten wie einem Schlauchboot, Wurfsäcken, Rettungsbojen, aber auch medizienischer Notfallausrüstung für den Rettungsdienst ausgerüstet und verfügt über secht ausgebildete Wasserretter, zudem Motorbootführer, Rettungsassisteneten und Rettungssanitäter. Sie stehen über die Integrierte Leitstelle rund um die Uhr für Einsätze zu Verfügung. Außerdem leistet die Schwarzenbacher Wasserwacht Wachdienst an Gewässern wie Förmitzspeicher und Untreusee sowie dem Schwarzenbacher Hallenbad und teilweise im Freibad Naila.

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Bericht von Sandra Hüttner (Frankenpost vom 17.06.2013)

 

GPS-Rallye zum Thema Naturschutz

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Da sich die Müllsituation an der Wilden Rodach in den letzten Jahren sehr verbessert hat findet die Gewässerreinigung nur noch alle 2 Jahre statt. Da unsere Ortsgruppe dennoch eine Naturschutzaktion anbieten wollte entstand die Idee einer GPS-Rallye um den Döbraberg. Am 29.06.2013 trafen sich, trotz des verregneten Wetters, 10 Jugendliche und 4 Gruppenleiter in Kleindöbra. Hier wurde schnell klar, dass die Jugendlichen sich trotz des schlechten Wetters auf Schatzsuche begeben wollten. Ausgestattet mit GPS-Geräten wanderten die Teilnehmer gemeinsamen auf den Döbragberg. Oben angekommen wurden die Jugendlichen in zwei Gruppe aufgeteilt, um in verschiedene Richtungen um den Berg zu wandern. Das Ziel der Aktion ist das Finden von 6 versteckten Dosen, die anspruchsvolle Fragen zum Thema Naturschutz beinhalteten. Diese konnten aber nur gefunden werden, wenn die Jugendlichen mit den GPS-Geräten an die richtige Stelle glotzt wurden. Jetzt heißt es: „Augen auf“, denn die GPS-Geräte sind nicht hundertprozentig genau und die Jugendlichen müssen in einen Radius von ca. 7m den Wegesrand und den Waldboden genau unter die Lupe nehmen. Nachdem die Dose erfolgreich gefunden wurde mussten die kniffligen Fragen beantwortet und die richtige Lösung in ein vorgefertigtes Layout eingetragen werden. Doch das Lösungswort ist noch verschlüsselt. So wurden die Gruppen gemeinsam ins Wasserwachtheim geführt, wo warme Pizzasemmeln auf die Schatzsucher warteten. Nach der Entschlüsselung durch eine Codierscheibe wurde die Veranstaltung mit dem Lösungswort „Naturschutz“ beendet.

An dieser Stelle möchten wir uns bei dem Frankenwaldverein Schwarzenbach a.Wald für das Verleihen der GPS-Geräte bedanken.

 

Ausbildungstag am Förmitzspeicher

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Am 22.06.2013 fand der alljährliche Ausbildungstag der Kreiswasserwacht Hof am Förmitzspeicher statt. Von unserer Ortsgruppe nahmen zehn Mitglieder, davon vier Jugendliche, teil.

Jochen Hopperdietzel begrüßte alle teilnehmenden Ortsgruppen und gab einen Überblick über den Tagesablauf, vormittags Theorie und nach der Mittagspause praktische Übung.

Die Handhabung der neuen automatischen Rettungswesten führte Reiner Hösch vor. Im Anschluss daran referierte Kamerad Steffen Höger zum Thema Digitalfunk. Dazu hatte er mehrere digitale Funkgeräte dabei und die Teilnehmer konnten deren Funktionen ausprobieren. Nachdem die vielen Fragen zur neuen Technik beantwortet waren, wurde in kleinere Gruppen aufgeteilt, welche dann drei verschiedene Ausbildungs-Stationen durchlaufen mussten.

Unsere erste Station war der Vortrag von Ernst Rudolf Schuster. Er informierte alle über die neusten medizinischen Erkenntnisse beim Versorgen von unterkühlten Patienten. Stabilisierung, Ruhigstellung lehrte uns Gabi Weigold an der zweiten Station. Der richtige Umgang mit Stifneck, Samsplint, Luftkammerschiene und unserem neuen Combicarrier wurde sofort an Kameraden geübt. Die letzte Station übernahm San-Ausbilderin Manuela Fischer. Hier war Infusion das Thema. Jeder Teilnehmer durfte selbst eine einsatzfähige Infusionslösung vorbereiten. Alle Ausbilder hatten viele Tipps und praktische Ratschläge für uns.

Nach dem Mittagessen sollte nun alles in die Praxis umgesetzt werden. Anders als in den letzten Jahren wurde diesmal jeder Gruppe ein fiktiver SEG-Einsatz zugewiesen. Den Ablauf von Alarmierung, Rettung, Übergabe des Verunfallten an den Notarzt und schließlich Dokumentation musste die Gruppe komplett abarbeiten, natürlich in Verbindung mit dem neuen Digitalfunk. Die Ortsgruppe Rehau stand unserer SEG- Gruppe zur Seite. Sie wurden zu einer Patientin gerufen, die von einem Baum gefallen war. Nach der Anfahrt, quer über den Förmitzspeicher, mit dem Motorrettungsboot Rehau 99/1 wurde die Patientin von drei Wasserrettern versorgt und auf dem Combicarrier fixiert.

Danach wurde die Patientin auf das Boot getragen, um sie an der Wachhütte dem Landrettungsdient zu übergeben.

Bei der Nachbesprechung gab es für alle Gruppen Lob und Kritik.

Wir bedanken uns bei allen Organisatoren und Ausbildern für diesen gelungenen Ausbildungstag.

 

Floßrettereinweisung Wallenfels

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Die Wasserwacht Ortsgruppe Wallenfels lud am 11. Mai zur alljährlichen Einweisung in den Floßdienst an der Wilden Rodach ein. In den Sommermonaten staut die Flößergemeinschaft Wallenfels e.V. wöchentlich die Wilde Rodach auf. Jeden Samstag wird das Wehr auf Höhe Schnappenhammer geöffnet und mehrere Flöße werden mit dem aufgestauten Wasser Richtung Wallenfels getragen. Dies birgt auch ein erhöhtes Gefahrenpotenzial, sodass die Wasserwacht dieses Event absichert.

Durch die Floßeinweisung lernen die Helfer die Besonderheiten und Gefahren des Gewässers besser einzuschätzen. Durch das Öffnen des Wehres entstehen starke Strömungen und Stromschnellen, die leicht unterschätzt werden können. Nach einer kurzen theoretischen Einführung ging es mit den Einsatzfahrzeugen in Richtung Wilde Rodach. Ausgerüstet mit Neopren, Auftriebsweste, Helm und einer Sicherungsleine begaben sich die Wasserretter in das Tosbecken eines Wehres. Dort mussten sie einen Verletzten mithilfe eines Combi-Carriers stabilisieren. Anschließend forderte der Ausbildungsleiter Teamwork. So mussten die Wasserretter gemeinsam versuchen den Verletzten, der immer noch am Combi-Carrier fixiert ist, durch das Wehr zuschieben. Dies stellte eine Herausforderung dar, da die Bretter sehr rutschig waren und das durchfließende Wasser einen großen Widerstand darstellte. Nach dem ersten Versuch wurden einige Verbesserungen der Ausbilder angebracht, sodass der zweite Versuch schneller und effektiver durchgeführt wurde. Anschließend war auch für das leibliche Wohl gesorgt: Mit Bratwürsten und Steaks fand die Veranstaltung einen gelungenen Abschluss.

 

Weitere Bilder finden Sie in der Bildergalerie.

 

Sieben neue Juniorhelfer bei der Wasserwacht Schwarzenbach a.Wald

Juniorhelfer-2013

 

Wenn ich als Kind zu einem Notfall komme dann muss ich laut um Hilfe rufen. Das haben jetzt die jüngsten der Wasserwacht Schwarzenbach a.Wald gelernt. In der Juniorhelfer-Ausbildung erhielten die Mädchen und Jungen (Angelina und Leon-Luca Themel, Hannah und Lea Sophie Lubrich, Paula Schatz, Elias Weiß, Leonie Michel) einen Einblick in die Erste Hilfe. Natürlich erfolgte die Ausbildung in kindgerechter Form.

Auf die Altersgruppe der sieben bis zehnjährigen ausgerichtet, lernten die Kinder in acht Stunden einen Pflasterverband, einen korrekten Notruf, Kopfverband mit dem Dreiecktuch. Was tut man bei Bauchschmerzen? Bei Bewusstlosigkeit? Bei Verbrennungen? Bei einem Knochenbruch? Oder bei einer stark blutenden Wunde. Und wie tröste ich einen Verletzten?

Mit viel Geduld übten die Jugendgruppenleiter der Wasserwacht (Andreas und Christian Wunner, Max Thüroff, Philipp Fischer, Gabi Wunner, Martina und Johannes Werner, Georg Strößner) mit den Jüngsten.

Solche Ausbildungen sind wichtig, um den Kindern ein wenig die Angst zu nehmen und ihnen die Sicherheit zu vermitteln, dass auch sie als Kinder etwas sehr Wichtiges im Bereich Erste-Hilfe tun können.

Voller Freude zeigen die jüngsten Ihre Erworbenen Juniorhelfer-Diplome.

 
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