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Eisrettungsübung

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Durch den lang anhaltenden Winter fand am 07.April 2013 auf dem Förmitzspeicher eine Eisrettungsübung der Kreiswasserwacht Hof statt. SEG-Mitglieder der Ortsgruppen Hof, Schwarzenbach an der Saale und Schwarzenbach am Wald kamen an diesem Tag zusammen, um die Rettung mit dem neuen Eisrettungsschlitten der Ortsgruppe Rehau auszuprobieren und um andere Rettungsmethoden, zum Beispiel mit dem Spineboard, zu festigen. Da die Eisdicke circa 10cm betrug mussten zuerst Löcher mit einer Kettensäge in die Oberfläche geschnitten werden. Nach einer Ersteinweisung in den Rettungsschlitten ging es an die praktische Übung. Ein Mitglied der Wasserwacht zog einen Überlebensanzug an und spielte einen Eingebrochenen. Die Retter trugen Wasserretteranzüge und wurden mit Leinen gesichert. Nach Bekanntgabe des Einsatzszenarios begannen die Helfer mit der Rettung. Vor der Kälte geschützt ließ sich der Patient mehrere Male aus dem kalten Nass retten. Dabei stand vor allem die Rettung mit Schlitten im Vordergrund. Danach wurde die Rettung mit dem Spineboard gefestigt. Ein Freiwilliger der OG Hof hat sich nur mit Badehose bekleidet an der Übung beteiligt. Hier kam es auf eine schnelle Reaktionszeit der Retter an, da bei den Minusgraden eine Unterkühlung des Opfers schnell eingetreten wäre. Der Freiwillige wurde sofort in Decken eingehüllt und zum Aufwärmen in das vorgeheizte SEG-Fahrzeug gebracht. Die Übung wurde nach circa 2 Stunden erfolgreich beendet und die Teilnehmer mit Kuchen und warmen Tee verwöhnt.

 

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Wasserwacht schwimmt zum Erfolg

Der Ortsverband von Schwarzenbach am Wald erzielt beim Wettbewerb der Rettungsschwimmer gute Ergebnisse. Mehr als einmal landen Teams auf dem Siegerpodest.

 
Mit Stolz blickt die Ortsgruppe der Wasserwacht Schwarzenbach am Wald auf ihren Nachwuchs, haben die Mädchen und Jungen beim Jugend-Rettungsschwimm-Wettbewerb der Kreiswasserwacht Hof doch gute Ergebnisse erzielt. Die ließen die Trainer um die Wette strahlen.

So gewann die Mannschaft der Stufe I auch den Erste-Hilfe-Pokal, bei dem Fertigkeiten in der Ersten Hilfe in Theorie und Praxis abverlangt wurden. Acht Mannschaften starteten in der Stufe I, die Schwarzenbacher mit Jana Wittmann, Luisa Verde dos Santo, Benedikt Müller, Selina Hohenberger und Johanna Schatz. Das Betreuerteam, bestehend aus Gabriele Wunner und Johannes Wunner, hatte die Wasserratten im Alter von sechs bis zehn Jahren bestens vorbereitet. Schließlich erreichten sie den zweiten Platz.

Sechs Disziplinen galt es im Team mit der Schwimm- und Taucherstaffel, Rücken- und Bruststaffel, Rettungsringstaffel, Gymnastikballtransportstaffel und Rettungsbojenstaffel zu meistern - und das auf Zeit und möglichst fehlerfrei.

Außerdem heimsten die Jüngsten den Erste-Hilfe-Pokal mit 1950 erzielten Punkten von möglichen 2000 in der Erste-Hilfe-Praxis ein. Hier waren die Aufgaben dem Alter angepasst, und so stellten sich die Teilnehmer mehreren Unfallszenarien, die ein breitgefächertes Erste-Hilfe-Wissen verlangten. Auf der jeweils höheren Stufe galt es, mehr Verletzte zu bergen. Zudem gab es Fragebögen über die Theorie der Ersten Hilfe, das Wasserwacht-Wissen und Fragen bezüglich des Naturschutzes, einem weiteren Aufgabengebiet der Wasserwacht.

In der Stufe II (elf bis 13 Jahre) starteten unter der Regie des Betreuerteams Martina Werner und Max Thüroff die Teilnehmer Jonas Schmidt, Ralf Rucker, Alexander Wolpert, Oliver Jahn, Lisa Köhler und Laura Wunner. Sie erreichten von fünf Mannschaften den zweiten Platz. "Es fehlten nur insgesamt 33 Punkte auf den ersten Platz", berichtet Martina Wunner. Auch hier war Teamwork in den Staffeln Flossenschwimm-, Balltransport-, Tauchring-, Transportschwimmstaffel-, Rettungsschwimm- und kombinierte Staffel gefragt. Jeweils 25 Meter standen bei den Stufen I und II an, bei der Stufe III mussten 50 Meter geschwommen werden. Auch hier standen die Schwarzenbacher auf dem Siegerpodest, erreichten Platz zwei von drei teilnehmenden Mannschaften.

Hannes Schmidt, Lukas Wunner, Felix Feulner, Lukas Stelzer, Lorena Hahn und Annika Höger hatten mit ihren Betreuern Andreas Wunner und Philipp Fischer auf den Wettbewerb hin geübt und trainiert. Knapp 100 Teilnehmer, 16 Mannschaften mit je sechs Mädchen und Buben, kämpften in Rehau um Bestzeiten im Wasser. An dem Wettkampf nahmen Mannschaften der Wasserwachtortsverbände Schwarzenbach an der Saale, Schwarzenbach am Wald, Rehau, Hof und Helmbrechts teil.

Quelle: Frankenpost

Von Sandra Hüttner

 

Faschingsschwimmen 2013

 

fasching 2013

Am Samstag war wieder beste Stimmung im Hallenbad, denn über 30 Wasserwachtler waren bei Spiel und Spaß verkleidet im Wasser unterwegs.

 

Kreisjugendrettungsschwimmwettbewerb 2012

IMG_0207Helmbrechts - Zwei Mannschaften aus Schwarzenbach/Saale und ein Team aus Schwarzenbach/Wald werden den Hofer Kreisverband beim Bezirksjugendschwimmwettbewerb der Wasserwacht in Rödental vertreten. Sie haben sich am Samstag in Helmbrechts auf Kreisebene qualifiziert. In diesem Wettkampf bewiesen die Sportler ihr Können als Nachwuchsrettungsschwimmer ebenso wie ihr Wissen über Erste Hilfe in Theorie und Praxis. Alle Aufgaben waren im Team zu bewältigen.

Im Hallenwellenbad waren mehrere Disziplinen zu absolvieren. So demonstrierten die jungen Helfer mit und ohne Rettungsgerät, wie sie bei der Rettung Ertrinkender vorgehen. Dank der Anfeuerung durch die Mannschaftskameraden, Betreuer und Eltern herrschte ausgezeichnete Wettkampfatmosphäre.

Turnhalle und Pur

In der nahe gelegenen Schulturnhalle und im Jugendzentrum Pur standen für die einzelnen Altersstufen unterschiedliche Aufgaben in der Ersten Hilfe auf dem Programm. So sollten die Jüngsten die Maßnahmen bei einem angenommenen Armbruch einleiten, die anderen Gruppen mussten das richtige Verhalten nach einem Stromunfall demonstrieren und einer Person helfen, die sich den Daumen abgesägt hatte; dazu galt es, Leute zu betreuen, die das Geschehen beobachtet und einen Schock erlitten hatten.

IMG_0289Zudem mussten die jungen Wasserwachtler an Modellen Situationen bei Eisunfällen beurteilen und im Team Fragen beantworten. Auch der Naturschutz war Thema: Wissen über Wasservögel war gefragt.

Die Mitglieder aller 18 Mannschaften gaben ihr Bestes; spannend wurde es am späten Nachmittag, als die Siegerehrung in der Turnhalle anstand. Wasserwacht-Kreisvorsitzender Michael Weigold dankte der Stadt Helmbrechts und den Licht- und Kraftwerken, die die Sportstätten kostenlos zur Verfügung gestellt das Bad an diesem Tag sogar für den Publikumsverkehr geschlossen hatten. BRK-Kreisgeschäftsführer Stefan Kögler fand anerkennende Worte für den Helmbrechtser Ortsverband: Er lobte die hervorragende Organisation des Wettbewerbs. Ein Lob zollte er auch allen Teilnehmern. Sie erlangen durch ihr Engagement Wissen, um den Nächsten zu helfen - ein Verhalten, das heutzutage nicht selbstverständlich sei.

"Daher dürfen sich auch alle, die mitgemacht haben, als Sieger fühlen", betonte Bürgermeister Stefan Pöhlmann. Jeder Jugendliche, der in einem Verein mitwirke, sei ein Gewinn für die Gesellschaft. Pöhlmann machte bei dieser Gelegenheit Werbung für das Aquawell. "Vielleicht kommt ihr bald einmal wieder als Gäste in unser schönes Wellenhallenbad."

Im Namen des ausrichtenden Ortsverbandes bedankte sich Vorsitzender Marco Hagen bei der Stadt für ihr Entgegenkommen. Als Mitglied des Stadtverbandes für Leibesübungen zeigte sich Stadträtin Karin Krügel von den Wettkämpfen beeindruckt.

Das Schwimmen zählt

Wasserwacht Rettungsschwimmwettbewerb Stufe III LeinenstaffelDie Auswertung der Ergebnisse brachte ein Novum. Denn noch nie hatte ein solcher Wettbewerb mit Gleichstand zweier Mannschaften geendet. Von insgesamt 12 000 möglichen Punkten erreichten die Staffeln Schwarzenbach/Wald und Schwarzenbach/Saale exakt 10 033 Zähler; damit landeten beide auf Platz eins. Da aber nur eine Mannschaft zur Bezirksmeisterschaft fahren darf, wälzte Kreisjugendleiterin Manuela Fischer die Statuten; dort steht geschrieben, dass bei Punktgleichheit das bessere Ergebnis im Schwimmen höher zu bewerten ist. Deshalb werden die Sportler vom Döbraberg in Rödental antreten. Den nächsten Platz in dieser Altersklasse belegten die Gastgeber aus Helmbrechts.

Den Sieg in der Stufe II (11 bis 13 Jahre) sicherte sich das Team Schwarzenbach/Saale 1 vor Schwarzenbach/Wald und Schwarzenbach/Saale 2. In der Stufe III (14 bis 18 Jahre) gewann das Team Schwarzenbach/Saale 1 vor Helmbrechts und Schwarzenbach/Wald.

Den Pokal für die beste Pro-Kopf-Leistung durfte Schwarzenbach/Wald in Empfang nehmen, nachdem ihn vorher die Helmbrechtser Ortsgruppe fünfmal infolge gewonnen hatte.

 

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Testen der neuen Ausrüstung

 bung 77 von 116 Bei frostigen Temperaturen und einer Eisschicht von fast fünf Zentimeter haben die Wasserretter der Wasserwacht Schwarzenbach am Wald die neu angeschafften Wasserretter-Ausrüstungen im Floßteich bei der Bischofsmühle getestet. Zur Ausrüstung gehören neben dem sechs Millimeter starken Neoprenanzug, der die Helfer vor Unterkühlung schützt, auch noch Schuhe, Handschuhe, Sicherheitsleine, Auftriebsweste, Wurfretter und Helm gehören. In den Auftriebswesten können weitere Rettungsmittel wie eben der Wurfretter verstaut werden. Die Ausrüstung wird bei Einsätzen in Fließgewässern und bei Hochwasser benötigt, erklärt der Technische Leiter Werner Engelhardt. "Die Neuanschaffung wurde durch einen Zuschuss von der Kreiswasserwacht und von Spenden finanziert." Im Anschluss a war ein "Auftauen" und "Aufwärmen" der Retter mit heißen Tee von Nöten.

 
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