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Rallye fordert schlaue Kinder

Stadtrallye2011 17 von 84 Geschicklichkeit und Wissen verlangen die vier Hilfsorganisationen aus Schwarzenbach. Wer mit der Trage nicht schnell genug ist, kann mit Grips einiges wettmachen

Schwarzenbach am Wald - Eine Stadtrallye quer durch Schwarzenbach - das ist am Sonntag für 50 Mädchen und Jungen ein unvergesslichen Sonntag gewesen, während dem sie auch noch jede Menge gelernt haben. Die vier Hilfsorganisationen Wasserwacht, Bergwacht, Freiwillige Feuerwehr und die Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes hatten die Stadtrallye vorbereitet, organisiert und durchgezogen.

Stadtrallye 2011 37 von 84 Spannung, Spaß und Aktion standen hinter den neun Stationen für die Teilnehmer im Alter von acht bis 15 Jahren. Um 13 Uhr startete jede der neun Gruppen mit einem Stadtplan zu einer der neun Stationen. Für die Koordination der Gruppen war Jörg-Steffen Höger zuständig. Er war im Funkkontakt mit den Gruppen und gab die Koordinaten für die nächste Anlaufstelle durch.Fliegende Holzscheite

Abwechslungsreich und interessant gestalteten sich die Angebote. Geschicklichkeit war ebenso gefragt wie Allgemeinwissen und ein gutes Gedächtnis. Konzentriert, aber mit Spaß ging es im Freizeitpark bei der Bergwacht zu. Hier kam die Gebirgstrage zum Einsatz, mancher sah das Gerät zum ersten Mal. Die Kinder und Jugendlichen absolvierten dort einen Hindernisparcours, und das Ganze mit "Gepäck", sprich mit gefüllten Trinkbechern und Holzscheiten. Ganz klar, dass möglichst viel Wasser ins Ziel gebracht werden sollte. Die Holzscheite galt es in einen Korb zu werfen. Natürlich lief die Stoppuhr, auch bei den Hindernissen Wippe und Baumstamm.

Stadtrallye2011 40 von 84 Ein Umweltquiz mit Bildern auf einer großen Stellwand erforderte Wissen, die Teams mussten 25 Fragen beantworten und 100 Puzzleteile möglichst schnell zusammensetzen. Geschicklichkeit war gefragt, als es galt, mittels zweier Stäbe einen Gegenstand zu transportieren. Ein dreidimensionales Puzzle in Form eines Torsos hatte die Bereitschaft des BRK für die Rallye bereitgestellt. Carmen Krügel entnahm die inneren Organe und erläuterte deren Aufgaben. Die Kinder mussten dann Namen und Aufgaben dem Organ zuordnen.

Eine typische Aufgabe der Feuerwehr: Leinenbeutel werfen, und zwar in ein vorgegebenes Ziel. Und da Wasser zur Feuerwehr gehört, stand Zielspritzen auf eine Hausattrappe auf dem Plan. Als Renner stellte sich die Rollstuhlrallye im Parkhaus heraus. Rund um Pylonen mussten die Jugendlichen den Parcours schnell bewältigen. Alles in allem war es ein abwechslungsreiches Programm. Damit es unterwegs nicht langweilig wurde, gab es von Station zu Station Wissen- und Schätzfragen.

Stadtrallye2011 71 von 84 Am Start- und Zielpunkt, dem Feuerwehrhaus, wieder angekommen, gab es erst einmal eine Stärkung und die Organisatoren rechneten die vielen Punkte zusammen. 100 Punkte pro Station waren möglich und zehn pro Wissen- und Schätzefrage. Alle waren voll des Lobes über die Rallye. Nach Meinung der Kinder könnte es ruhig eine Neuauflage geben.

Für alle Teilnehmer gab es Urkunden und ein kleines Präsent, für die drei Gewinnerteams aus den Altersgruppen einen hochwertigen Ball und von der Stadt Karten fürs Hallenbad oder den Skilift oder den Aqua-Movie-Day.

Die Sieger

Gruppe 1: "No name", weitere Teams waren "Die wilden Stadtrallyefreunde" und "Center Shock Team".

Gruppe 2: Zickenclub, weitere Teams waren "Five Q" und "Berch Zwerch Kids"

Gruppe 3: "Superkekse", weitere Teams waren "Fanta 4" und "Berch Zwerch Teens"

Quelle: frankenpost.de

 

"Patsch-nasse" Kontrahenten

In Schwarzenbach misst sich der bayerische Wasserwacht-Nachwuchs. Die jungen Helfer müssen dabei schwierige Situationen meistern.

Landeswettbewerb Rettungsschwimmen 2011 SchwarzenbachSchwarzenbach am Wald - "Patsch nass", der traditionelle Schlachtruf, den ein jeder Wasserwachtler kennt, tönt ohrenbetäubend zur Siegerehrung am Sonntagnachmittag in der Schulturnhalle. Es ist eine eingeschworene, kameradschaftliche Familie, die hier antrat. Schon zum Schwimmwettbewerb war gemeinsames Mitfiebern und Mitbangen angesagt.

Der Bayerische Landeswettbewerb im Rettungsschwimmen der Jugendlichen, veranstaltet vom BRK und organisiert von der Ortsgruppe der Wasserwacht Schwarzenbach a.Wald, fand viel Lob - auch bei Landesjugendleiter Markus Stegner. "Die beste Vorbereitung für den Ernstfall ist eine optimale Ausbildung in Erster Hilfe. Aber auch die körperliche Fitness ist bei den Rettern gefragt", weiß der technische Leiter der Ortsgruppe Schwarzenbach a.Wald.

Zwei Tage waren 180 Teilnehmer mit ihren Betreuern im Gebäudekomplex von Grund- und Hauptschule mit Hallenbad zu Gast, um die beste Gruppe aus ihren Reihen zu ermitteln. "Teamleistung ist das A und O bei der Wasserwacht", erzählt Werner Engelhardt, "wir sind keine Einzelkämpfer, es wird Gruppenarbeit geschult, geübt und gelebt und das wird beim Wettbewerb egal ob Erste Hilfe oder Schwimmen auch abverlangt." An den Start gingen gemischte Staffeln, Mädchen und Jungen zeigten ihr Können und Wissen.

Drei Unfälle vorbereitet

Landeswettbewerb Rettungsschwimmen 2011Der Samstag stand ganz im Zeichen von Erster Hilfe und Theorie-Parcours. In mehreren Klassenzimmern waren Unfallszenarien aufgebaut, täuschend echt durch die perfekt geschminkten Opfer. Je nach Stufe gestaltete sich der Schwierigkeitsgrad. Die Sechs- bis Neunjährigen der Stufe I hatten einen simulierten Fahrradunfall vor sich. Das heißt, Vitalfunktionen überprüfen, stabile Seitenlage, Kopfplatzwunde versorgen und Notruf absetzen.

Die Mädchen und Jungen der Stufe II und III mussten auf die Kenntnisse aus dem Erste-Hilfe-Kurs zurückgreifen. Drei Verletzte galt es nach einem Alkohol-Exzess zu versorgen (Stufe III), zwei Personen nach einen Arbeitsunfall mit Säge und Bohrmaschine in der Stufe II. Sogar auf das Ausschalten der noch laufenden Bohrmaschine achteten die Schiedsrichter. Auf Teamarbeit legten sie ebenso ein Augenmerk wie auf die Betreuung der Notfallpatienten - und dazu gehörte auch das Trösten und Beruhigen.

Im theoretischen Teil "Wasserwacht-Wissen" waren Kenntnisse über Bade- und Eisregeln, über die eigene Organisation bis hin zu Regeln der einzelnen Fachbereiche gefragt. In der Praxis der Wasserwacht, wiederum aufgeteilt in die drei Stufen, musste beispielsweise ein Mädchen aus dem Wasser gerettet werden. Sie hatte sich in Schlingpflanzen verfangen und musste mit Ausrüstungsgegenständen wie dem Rettungsball an Land gezogen werden. Dabei war auch die Knotenkunde gefragt. Nach den einzelnen Übungen sprachen die Schiris mit den Teilnehmern die Maßnahmen durch, sie erklärten, was gut gelaufen war, aber auch, was sie hätten besser machen müssen. Nach der Arbeit gab es ein buntes Programm mit Live-Musik und dem Auftritt eines Zauberers. Dann ging es in die Betten, tags darauf standen ja die Schwimmwettkämpfe an.

Sandra Hüttner, frankenpost.de

 

Jahreshauptversammlung 2011

Bestens bestellt ist es um die Wasserwacht Ortsgruppe Schwarzenbach a. Wald. Dies zeigte sich bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung wieder einmal. Vorsitzende Karin Höger blickte stolz auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Besonders erwähnenswert sind die jährlich steigenden Mitgliederzahlen und mit 291 Mitgliedern ist der höchste Stand seit Bestehen der Wasserwachtortsgruppe erreicht. Lob verdient vor allem die erfolgreiche Jugendarbeit, denn mit 99 Jungmitgliedern braucht sich die Wasserwacht keine Sorgen um den Nachwuchs machen. Karin Höger berichtete über die verschiedenen Aktivitäten im vergangenen Jahr, die von Ausbildung in Erster Hilfe, im Rettungsschwimmen und am Frühdefibrillator bis hin zu Naturschutz, Jugendrettungsschwimmwettbewerb, Faschingsschwimmen, Zeltlager und Fahrradtour reichten. Auch der Helfer vor Ort in Schwarzenbach ist mit zehn Wasserwachtlern mittlerweile zu einem festen Bestandteil im Verein geworden. Mit der Ausrichtung des Kreisjugendwettbewerbes im Rettungsschwimmen 2010 hatte die Wasserwacht eine besondere Aufgabe zu bewältigen, die dank der Unterstützung der gesamten Ortsgruppe ohne Probleme bewältigt wurde. In diesem Zusammenhang dankte Karin Höger Bürgermeister Dieter Frank für die tatkräftige Unterstützung, auf die man sich im gesamten Jahr verlassen kann.

Der technischer Leiter Werner Engelhardt konnte ebenfalls erfreuliche Zahlen über den Ausbildungsstand vortragen. Insgesamt konnten im Vergleich zum Vorjahr mehr Jugend- und Erwachsenenschwimmabzeichen sowie Rettungsschwimmabzeichen abgenommen werden. Philipp Fischer und Lena Thüroff absolvierten erfolgreich die Sanitätsausbildung und mit Andreas Wunner, Christian Wunner und Georg Strößner kann die Ortsgruppe auf drei neue Motorbootführer zurück greifen.

Jugendleiter Georg Strößner berichtet über die verschiedenen Aktivitäten der Jugendgruppe. 2010 konnten beim Rettungsschwimmwettbewerb in der Stufe 1 die Plätze 2 und 3 und in der Stufe 2 die Platzierungen 2, 6 und 8 erreicht werden. Zu einem festen Bestandteil sind mittlerweile auch das jährliche Zeltlager in Kloster bei Saalburg, die Gewässerreinigung und die Fahrradtour geworden. Beim diesjährigen Rettungsschwimmwettbewerb erreichte die Stufe 1 die Plätze 2 und 3 und die Stufe 3 den 3. Platz. Besonders erfreulich ist der Erste-Hilfe Pokal für die beste Erste-Hilfe Leistung.

Eine ganz besondere Aufgabe hat die Wasserwachtortsgruppe am 21. und 22. Mai dieses Jahr zu bewältigen. Mit der Ausrichtung des Landesjugendwettbewerbes im Rettungsschwimmen werden aus ganz Bayern über 300 Teilnehmer in Schwarzenbach erwartet. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren.

Der Vorsitzende des Kreisverbandes Hof, Dr. Harald Fichtner, zeigte sich beeindruckt von den Mitgliederzahlen und lobte die Arbeit der gesamten Ortsgruppe. Auch Bürgermeister Dieter Frank, Kreisgeschäftsführer Stefan Kögler und der Vorsitzende der Kreiswasserwacht Hof Michael Weigold bedankten sich für die geleistete Arbeit.

Im Anschluss wurden langjährige Mitglieder geehrt.

Ehrungen:

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  • 5 Jahre: Christin Hohberger, Tobias Knittel, Susann Grosser, Tim Sabadello und Georg Strößner
  • 10 Jahren: Tobias Strobel, Tobias Keyßler, Max Thüroff, Lena Thüroff, Andreas Wunner, Christian Wunner und Philipp Fischer

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  • 15 Jahre: Dr. Gordana Gajovic
  • 30 Jahre: Gabriele Wunner, Gerald Werner, Achim Keyßler
  • 35 Jahre: Rudi Keyßler, Heinz Thüroff
  • 50 Jahre: Werner Reinhold, Michael Walter
  • Silberne Ehrennadel für 25 Jahre Dienst und das Staatliche Ehrenzeichen am Bande für 25 Jahre Dienst beim BRK: Alfred Werner, Sven Drescher

Weiterhin wurden Wasserachtintern folgende Mitglieder geehrt:

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  • 10 Jahre: Susanne Thüroff
  • 20 Jahre: Karin Schneider
  • 30 Jahre: Hannelore Hain, Erika Meitner, Eleonore Wenzel, Gudrun Keyßler
 

Zeltlager 2010

IMG_0097Gleich in der ersten Sommerferienwoche hieß es wieder: Zelten in Kloster. Der beliebte Zeltplatz an der Saaletalsperre in Thüringen wurde wieder für fast 40 Kinder und Jugendliche der Wasserwacht OG Schwarzenbach a.Wald ein tolles Erlebnis. Obwohl uns der Wettergott dieses Jahr fast vergessen hatte, konnte dennoch das Programm für die Kids starten. Am Montag ging es auch schon bei Sonnenschein mit einer Wanderung zur Talsperre los. Geführt von einem Ortskundigen ging es entlang am Bleiloch zur 65m hohen Staumauer. Nachdem das Pumpspeicherkraftwerk bestaunt wurde, machten wir uns nach dem Mittagessen wieder auf dem Heimweg. Leider blieb da der Sonnenschein aus, so das wir auf einen kurzerhand angeforderten PKW-Shuttle angewiesen waren und trotz Regen noch trocken ins Lager kamen.
IMG_0280Am Dienstag wurde die Sommerrodelbahn, wegen Regen, gegen eine in der Nähe liegende Kegelbahn mit großer Begeisterung eingetauscht. Da bereits beim Kegeln Punkte für die ganze Woche gesammelt werden konnte, entwickelte jeder ungeahnte Kegelfähigkeiten und war gar nicht mehr zu bremsen. Am Nachmittag, es regnete wieder, wurden die Kinder im Großzelt in 2 Gruppen aufgeteilt. Nun hieß es Teamwork, denn es mußten Wortspiele, Streichholzrätsel und andere Rätsel gelöst werden. Zu guter Letzt konnten die Kinder Ihre eigens mitgebrachten T-Shirts bemalen. Auch hier blieb die Langeweile aus. Später konnten wir uns noch die Wachstation am Stausee ansehen, wobei die angebotene Fahrt mit dem Rettungsboot für die Kinder viel interessanter war, als die Station selbst. Man konnte es aus den Augen der Kinder sehen, das sie davon nicht genug bekommen konnten.
IMG_0307Dem Wettergott ist es wieder eingefallen, das wir zelten denn nun blieb es trocken. Für die Stadtralley wurden 7 Gruppen mit unterschiedlichen Jahrgängen zusammengestellt. Nun mußten nicht nur die Kinder, sondern auch  die Gruppenleiter Ihr Können und Wissen unter Beweis stellen. Ausgestattet mit Funkgeräten, einem Stadtplan mit Raster für Koordinaten mußten 8 Stationen abgearbeitet werden. Angefangen vom Lückentext über die Bleilochtalsperre, auffinden einer bewußtlosen Person, Bilder – u. Streichholzrätsel, arbeiten mit dem Funkgerät, Fragen über die Wachstation, Wissen über Bade – u. Eisregeln, Geschicklichkeitsspiele wie Wasserbomben werfen bis hin zur Knotenkunde. Auch hier war der Ansporn groß, Punkte zu sammeln. Nach einem 4 stündigen schweißtreibenden Mittwochnachmittag konnte der Gesellschaftsabend endlich beginnen. Nach dem Grillen wurden die ganzen Aufgaben der 8 Stationen aufgelöst und sorgte bei so manchen für ein stöhnen, wie einfach die Lösung eigentlich waren. Die Preisverleihung entschädigte aber für die ganzen Strapazen. Und da niemand leer ausgehen mußte, gab es somit auch keine Verlierer sondern nur Gewinner. Die größte Aufgabe in dieser Woche wurde aber nicht nur durch die Kinder, sondern auch durch die Betreuer und die Organisatoren des Lagers gelöst. Die ganze Verpflegung (Frühstück, Mittag u. Abendessen), jede Menge Brennholz fürs Lagerfeuer, Großzelte, Feldbetten, Gaskocher, Getränke, Bierzeltgarnituren und vieles mehr mußte Wochen vorher organisiert, abgeholt und transportiert werden. Auch Küchen- u. Nachtwachenplan waren unentbehrlich, konnte doch damit ein geordneter und sicherer Ablauf gewährleistet werden. Natürlich gab es auch hier für freiwillige Helfer Punkte für die Preisverleihung. Nur dadurch, das alle mit anpackten und jeder seine Aufgabe gewissenhaft erledigte, konnte den Kinder ein erfolgreiches und vor allem unfallfreies Zeltlager geboten werden. Am Donnerstag mußte dann am Nachmittag auch schon wieder alles für die Abreise eingepackt werden. Wieder waren sich alle einig. Zelten in den Sommerferien in Kloster ist klasse und wird wahrscheinlich für die OG eine Tradition werden.
Alle Bilder gibt es hier
GST